"Seev hat überlebt, er wohnt heute in New York", heißt es am Ende des zweiten Films. Als 15-Jähriger war der Junge seinem Bruder gefolgt und von Berlin allein nach Palästina geflohen. Die Eltern brachten sich um. Mit Zeichnungen, Bilderschnipseln und den Stimmen der Schüler sind die Filme entstanden. Erzählt wird beispielsweise auch von der Neuköllnerin Ruth, die 1936 eingeschult wurde, mit neun Jahren den Zweitnamen Sara bekam und die Schule verlassen musste. Ein anderes Mädchen namens Ruth  musste sich von ihrem Traum als Tänzerin verabschieden, weil sie Jüdin war. Erzählt wird von den Schwierigkeiten im Alltag, dem Verbot, ins Kino zu gehen, von Flucht und vom Wiedersehen zweier Schulfreundinnen, die sich erst nach 65 Jahren wieder in die Arme schlossen.
Schulleiter Torsten Lattke, Kollegen und Eltern zeigten sich beeindruckt vom Ergebnis der Projektwoche.