Entgegenkommende Radler können sich dort nur schlecht sehen, weshalb sie eigene Spuren bekommen sollten. Inzwischen hat die Stadt eine professionelle Markierung vornehmen lassen. Schluß war vor allem im Internet für seine Aktion gefeiert worden. Nun wird er wohl auch nicht allein auf den Kosten sitzen bleiben. Bereits in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung hatte Ralph Bujok (Linke) Bürgermeister Alexander Laesicke (parteilos) 20 Euro in die Hand gedrückt. Die Stadtverwaltung hat die Rechnung für Schluß entsprechend reduziert. Die Wirte vom "Kellerkind" haben über das Internetportal "Leetchi" einen Spendenaufruf gestartet. Bis Donnerstagabend kamen dort 25 Euro zusammen. "Wir möchten Henning unterstützen, denn er hat nicht wild rumgeschmiert, sondern Aufmerksamkeit für ein vorhandenes Problem geschaffen", erklärte "Kellerkind"-Betreiber Thomas Schenk.