Das Gesundheitsamt hat wegen eines Nässeschadens Proben genommen, die zurzeit im Labor untersucht werden. Bis ein Ergebnis vorliegt, dürfen die Kinder der Gruppe "Glühwürmchen" in dem Raum weder essen noch schlafen. So steht es laut Bürgermeister Martin Rother (CDU) in der Verfügung der Kreisverwaltung.
Rother hat nun aber nach eigenen Angaben vorsorglich den gesamten Bereich der "Glühwürmchen" schließen lassen. 17 betroffene Kinder werden deshalb jetzt im "Wirbelwind" betreut. Zehn weitere Kinder, die schon alt genug sind, den Krippenbereich zu verlassen, seien jetzt in Absprache mit den Eltern in der nächst größeren Gruppe aufgenommen worden und bleiben in der "Rasselbande".
"Wir müssen mit der Situation nun zurechtkommen", sagte Rother am Donnerstag. Eigentlich wollte er die Kita-Erweiterung im "Wirbelwind" – die Kapazität soll um 50 Plätze erhöht werden – schon längst erledigt haben. Doch die Überschwemmung Leegebruchs im Sommer vor zwei Jahren hatte den Baustart zunächst unmöglich gemacht. Inzwischen drückt Rother aber aufs Tempo. Für Donnerstagabend hatte er die Gemeindevertreter zu einer Sondersitzung geladen, um den nötigen Umbau des Sanitärbereichs auszuschreiben. "Wir müssen jetzt die Unternehmen binden, um voran zu kommen."