Das wurde am Sonntagnachmittag auf der Internetseite der Veranstalter mitgeteilt. Jule Winter vom Organisationsteam erklärte: "Nachdem die CDU-Stadtverordneten sich in der letzten Sitzung klar gegen uns positioniert haben, ist es eindeutig: Sie wollen uns in Kremmen nicht haben." Deshalb kehrt das Festival zu seinen Wurzeln zurück nach Berlin. Es soll am kommenden Wochenende im ORWOhaus in Berlin-Marzahn, in der Frank-Zappa-Straße 19 stattfinden.
"Wir sind zutiefst enttäuscht von den handelnden Akteuren, welche jungen Menschen, die ehrenamtlich und selbstorganisiert ein Festival auf die Beine stellen, lediglich aufgrund ihrer politischen Ansichten und ihrer äußeren Erscheinung ausschließen und ihr Engagement zunichte machen wollen", hieß es auf der Internetseite. Am Freitag hatten die Veranstalter noch darüber nachgedacht, in Kremmen ein Protestcamp zu veranstalten. Sie hätten jedoch einen größeren Polizeieinsatz befürchtet und sich deshalb dagegen entschieden.
Unterdessen laufen nach Angaben der Veranstalter die Vorbereitungen für die Verlegung ins ORWOhaus. Dort sei die nötige Infrastruktur vorhanden. Die Anmeldung einer Oper-Air-Bühne für Konzerte im Freien werde aktuell geprüft. Inwieweit die Veranstalte auch Flächen für die Übernachtung der Gäste bereitstellen können, ist aktuell noch ungewiss.