Ob Neuanfang in Containern, Abschied langjähriger Weggefährten in den Ruhestand oder die Übernahme etablierter beziehungsweise Eröffnung neuer Läden – das Jahr 2020 behielt für Kremmen einige Überraschungen parat.
Kremmen war seit Mitte März im Corona-Modus. Die Herausforderungen, die mit der Pandemie und dem Versuch einer Eindämmung der Virenverbreitung einhergehen, scheint die Kleinstadt gut zu meistern. Doch eventuelle Spätfolgen seien noch nicht absehbar und wenig einkalkulierbar, sagte Bürgermeister Sebastian Busse (CDU). Kremmen bereitet sich mit dem Einfrieren von Ausgaben vor. Der Ortsbeirat weigerte sich. Das Vorhaben war am Ende auch nicht mehr notwendig.

100. Todestag von Richard Dehmel

Großes Thema – wie in den Jahren zuvor – war erneut das Klubhaus. Es sollte an die Woba übertragen werden, ein Investor sollte gefunden werden, ein Verein hat sich gegründet. Jetzt heißt es: warten. Erneut. Überraschungen gab es, als ein scheinbar kleiner Weg in Amalienfelde in den Fokus rückte.
Eine echte Entdeckung war Richard Dehmel. Mit den Weltkriegen geriet der einst bedeutendste Lyriker Deutschlands in Vergessenheit. Zu seinem 100. Todestag am 8. Februar könnte er dank neuer Publikationen künstlerisch auferstehen. Aufgewachsen ist Richard Dehmel in Kremmen, im Forsthaus. Heute erinnern noch die Dehmelbrücke und der Dehmelweg an ihn.
Mehr Ereignisse, die 2020 in Kremmen wichtig waren, sind im Bilder-Rückblick zu finden.