Vorbei ist es mit klemmenden Fenstern, rußverschmierten Wänden und ständig verschobenen Kirchenbänken, schreibt Alexandra Wünsch. „Nach nur vier Wochen Renovierung strahlt die Kapelle „Christus König“, Berliner Chaussee 5, in Kremmen wieder.“
Gemeindemitglieder haben zunächst die Kapelle komplett leergeräumt, damit der Hausmeister die Fenster einstellen und die Baufirma mit den Malerarbeiten beginnen konnte. Dafür wurde sogar die fahrbare Orgel abgerückt, denn alle Wände sollten einen Anstrich bekommen.

Hellere Farben und mehr Licht

Dann wurde der gesamte dunkle Bodenbelag entfernt und durch einen helleren grauen im Innenraum und einen in warmem Rotton gehaltenen im Altarraum ersetzt. Auch der Vorraum bekam einen frischen Anstrich und neuen Teppich. Es wurde alles etwas heller, strahlender gestaltet, was durch neue stärkere Glühbirnen in den Lampen und eine aufwendige Putzaktion vervollkommnet wurde. Bei der Gelegenheit wurde auch die Beleuchtung im Beichtstuhl erneuert, um dem jahrzehntelangen Kabelsalat den Garaus zu machen, schreibt Wünsch.

Eine Reihe von Holzarbeiten

Vervollständigt wurde die Renovierung durch eine Reihe von Holzarbeiten, durch die unter anderem die etwas vergessene Pieta des Vorraumes einen neuen Platz in der Kapelle fand. Pieta steht für die Darstellung Marias mit dem Leichnam Jesu Christi. Bereits am am 7. November die kleine Kapelle wieder feierlich eingeweiht.