Über 100 Meter lagen die Trümmer auf der A111. Ein Laster ist kurz vor Mitternacht am Montag auf einen hell erleuchteten Schilderwagen zwischen der Anschlussstelle Stolpe und der Landesgrenze Berlin aufgefahren. Der Wagen sicherte eine Nachtbaustelle ab.
Warum der 42-jährige Lkw-Fahrer auf den Schilderwagen fuhr, ist laut Henrik Schadow von der Autobahnpolizei noch ungeklärt. Der Aufprall war so heftig, dass Trümmerteile über viele Meter verstreut lagen, als die Rettungskräfte eintrafen.
Der Lkw-Fahrer und der Fahrer des Schilderwagens wurden schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht, so Schadow.
Die A 111 musste bis zum Morgen voll gesperrt werden. Es kam zu Staus auch auf den Umfahrungsstrecken und Zufahrtswegen der Autobahn. Gegen 9.50 Uhr wurde die A111 wieder freigegeben. Die Bergung des Unimog-Schilderwagens und des Lkw waren aufwändig. Die Fahrzeuge hatten sich ineinander und zudem in die Leitplanke verkeilt, berichtet Polizeisprecherin Ariane Feierbach. Es musste ein Kran zum Unfallort gerufen werden. Der Schaden wird auf rund 100.000 Euro geschätzt.