"Die Groko, die genau genommen im Moment keine ist, wenn man den Umfragen glaubt, ist besser als ihr Ruf", sagte Lüttmann. Norbert Walter-Borjans habe in Nordrhein-Westfalen zweifellos gute, linke Finanzpolitik gemacht, sagte der Oranienburger. Die designierte Co-Chefin Saskia Esken kenne er nicht. Er sei skeptisch, schrieb Lüttmann auf Facebook, wünsche sich aber, "dass dieses Team das richtige ist für die großen Herausforderungen, die vor unserer Partei liegen". Der Abgeordnete wird dann sehr persönlich: "Ich hätte mir sehr Klara Geywitz in der SPD-Führung gewünscht, mit ihrer hohen Intelligenz und ihrem (manchmal versteckten) feinen Humor." Bundesfinanzminister Olaf Scholz habe von Anfang an den Makel gehabt, "Vertreter der Schröder-Ära" zu sein, was dem dringenden Wunsch nach Erneuerung in der Partei offensichtlich widersprochen habe. Es gelte jetzt, die neue Spitze zu unterstützen, rief Lüttmann seine Genossen auf.