Von einer Stadt unterscheiden
"Wir können nicht unendlich wachsen", ist ein Satz von Bürgermeister Peter Leys (BfO), der nach wie vor aktuell ist. In einem Interview mit dieser Zeitung sagte er vor mehr als einem Jahr: "Aber wir wollen uns weiterhin von einer Stadt unterscheiden. Wir sind ein Dorf beziehungsweise eher eine Siedlung." Deshalb sei die Region attraktiv für Zuzügler, besonders für Familien. "Wenn man das in Zukunft zu sehr aufweicht, verlieren wir unseren Charakter." Immer wieder geistert eine Zahl durch den Raum: 13 000. Gerne wird sie als magische Grenze des Wachstums zurate gezogen. Doch werfen wir erst einmal einen Blick in die aktuellen Zahlen. Ein Überblick:
Bärenklau: Der Ort, der noch bis in den Sommer hinein durch die Brückensperrung zweigeteilt ist, kommt auf 30 Einwohner mehr und damit insgesamt auf 1 572.
Bötzow: Das langgezogene Dorf verzeichnet als größter Ortsteil einen leichten Gewinn von acht Einwohnern. Momentan leben dort 3 210 Menschen.
Eichstädt: Das Dorf musste nach einem Minimalanstieg in den Vorjahren Verluste hinnehmen: Mit sieben Einwohnern weniger kommt es auf 835 Menschen.
Marwitz: Sicherlich vor allem durch das Neubaugebiet "Marwitzer Heide" kann der Ort den größten Zuzug verzeichnen. Innerhalb eines Jahres stieg die Einwohnerzahl um genau 271 Menschen auf 1 950.
Neu-Vehlefanz: Die ohnehin schon kleinen Orte Neu-Vehlefanz, Klein-Ziethen und Wolfslake schrumpfen ein wenig. Die Einwohnerzahl sinkt um neun Menschen auf aktuell 385.
Schwante: 43 Einwohner mehr konnten im vorigen Jahr gezählt werden. Schwante kommt damit auf 2.207 Menschen.
Vehlefanz: Mit den aktuell 1 852 Vehlefanzern können 18 mehr gezählt werden als noch im vorangegangenen Jahr.