Möglichkeiten abwägen
Der grundhafte Ausbau müsse weiterhin Vorrang haben. "Es gibt aber Straßensituationen, in denen lediglich wenige Menschen eine Straße nutzen. Wenn es dort möglich ist, mit wenig Verdichtung und kostengünstig eine Asphaltdecke herzurichten, die auf Grund der geringen Nutzung auch eine Haltbarkeit über viele Jahre verspricht, so sollten diese Möglichkeiten genutzt werden", heißt es in der Begründung.
Zudem wird gefordert, dass der pauschale Ausgleich des Landes, der für die weggefallenen Straßenausbaubeiträge gezahlt wird, ausschließlich für den Straßenausbau genutzt wird. Die Stadt könne mit 570 000 Euro jährlich rechnen. Es gebe dafür jedoch keine Zweckbestimmung. Das Geld dürfe nicht "im Haushalt versickern", während viele Oranienburger auf den Ausbau ihrer Straße warteten, heißt es im Antrag. Die Stadt solle zudem prüfen, ob sie ihren Anteil am Sandstraßenausbau von derzeit zehn Prozent erhöhen könne.