Der Landkreis hatte dem Veranstalter über eine Ordnungsverfügung untersagt, Zelte aufzustellen, Verkaufsstände zu errichten und das Festivalgelände auf einer landwirtschaftlichen Fläche des Kremmeners Christoph Brunners einzufrieden.
Für den Landkreis hat der Erörterungstermin am Dienstag ergeben, "dass das Verwaltungsgericht die Rechtsauffassung des Landkreises Oberhavel zur Baugenehmigungspflicht und Rechtmäßigkeit der Nutzungsuntersagung bestätigt." Für die Durchführung des Festivals sei eine Baugenehmigung nötig. Der Pressesprecher des Festivals, Wolfgang Kunwald, kommt zu einer völlig anderen Einschätzung. "Ich teile diese Sichtweise nicht. Von einer Pflicht und einen Bestätigung war nicht die Rede bei dem Termin." Vielmehr sei ein anderer Weg aufgezeigt worden, der das Festival auch in diesem Jahr möglich macht.
Die Bauordnungsbehörde des Landkreises will allerdings einen Gerichtsbeschluss, "um für beide Sichtweisen Rechtssicherheit zu schaffen", so die Kreisverwaltung. "Ein alternativer Vergleich erscheint nicht als geeignete Lösung, da er dem Verfahrensstand vom Frühjahr 2018 entsprechen würde."