Ein Christ und ein Moslem im selben Boot. Auf dem Wasserweg nach Europa, beide in Todesnot. Sie können nur überleben im gegenseitigen Miteinander.
Das Bühnenstück blickt hinter das Spiegelbild der Krise – und zwar so, dass es Spaß macht und ein kurzweiliges Theatererlebnis verspricht. "Nach Europa" punktet neben spannenden Dialogen mit Musikeinlagen und einer eindrucksvollen Licht- und Lasershow.
"Wir sind sehr gespannt, auf welche faszinierende Weise die Schauspieler ein Theaterstück zum Zustand der Demokratie und darüber, dass Frieden und Gerechtigkeit möglich sind, aufführen werden," sagt Ulrike Feldner, Vorsitzende des Vereins Willkommen in Oranienburg. Das Stück solle zur Diskussion einladen, die Gründe für Flucht und Migration und die Belange der Geflohenen und der aufnehmenden Gesellschaft besser zu verstehen.
In Kooperation mit dem Kreisjugendring wurden daher auch Schüler und Schülerinnen aus Oberhavel eingeladen.Am Vormittag das 10. September findet in der Nikolaikirche eine Schulvorstellung statt. Die begrenzten Teilnahmemöglichkeiten sind bereits ausgebucht. "Wir sind total begeistert, dass die teilnehmenden Schulen das Angebot sofort aufgegriffen haben und das Theaterstück sogar in weiterführende Projekte einbeziehen möchten.", sagt Juliane Lang vom Kreisjugendring.
Für die Abendveranstaltung amsind noch Plätze frei. Bedingt durch die Corona-Vorschriften ist die Anzahl der Besucher auf 75 begrenzt. Dank der Zuwendung des Landkreises aus dem Bundesprogramm "Demokratie leben" ist der Besuch kostenfrei. Der Verein Willkommen in Oranienburg bittet um Anmeldung unter kontakt@willkommen-in-oranienburg.de.