"Das ist ein Dauerthema", sagt Ortsvorsteher Hubert Gediga (BfO). Im Sommer, also der Zeit, wo Menschen länger draußen sind und dort auch feiern, nehme das Problem zu. "Das sind nicht nur Jugendliche", sagt Gediga. Auch Besucher lassen ihren Müll am See. "Eine schnelle Lösung wird es wohl nicht geben." Im Raum standen schon häufig mehr Mülleimer. "Das ist eine Möglichkeit, die bisher immer verworfen wurde, weil nie klar war, wer sie leert", sagt Gediga.
Das Problem hat die Gemeinde seit Jahren auf dem Schirm. Der Mühlensee liegt auf der wöchentlichen "Müllrunde" der Bauhof-Mitarbeiter. "Auch die Mitarbeiter des örtlichen Fischereibetriebes sammeln den Müll am Mühlensee auf", teilt Bauamtsleiter Dirk Eger mit. Als die Bänke an der Steganlage aufgestellt wurden, sei der Fischer nicht zufrieden gewesen. Er habe befürchtet, dass die Besucher ihren Müll ins Wasser fallen lassen. "Leider hatte er damit Recht", sagt Eger. Mülleimer wird es auf dem Steg trotzdem nicht geben, sondern nur an den Eingängen zum See. "So möchte wir sicherstellen, dass der Müll nicht in den ökologisch sensiblen Bereichen zurückgelassen wird", sagt Eger. "Zudem sind die Mülleimerstandorte dort, wo auch eine soziale Kontrolle erfolgt." Die sei wichtig, um Müll-Missbrauch vorzubeugen. Wer macht den Müll? Ohne der Jugend zu nahe treten zu wollen, im Ordnungsamt falle auf, dass besonders in den Ferien die Vermüllung (auch die von Spielplätzen) "stark zunimmt", sagt Dirk Eger.

AngekokelteStegbohlen


2018 gab die Gemeinde 2 500 Euro aus, um angekokelte Bohlen in der Steganlage auszutauschen. Jährlich sammelt der Bauhof 150 Kubikmeter Müll ein. win