Das Obere Rhinluch ist zu allen Jahreszeiten unter Naturliebhabern schon lange kein Geheimtipp mehr. Kein Wunder: Flora und Fauna im Schutzgebiet zwischen Kremmen und Linum üben einen großen Reiz aus.

Schutzgebiet ist gefährdet

Diese Faszination wollen der Landschaftsförderverein und der BUND Brandenburg am 8. Mai im Rahmen des Projekts „Sumpf & Sand – Brandenburgs zwei Gesichter“ auf einer öffentlichen Tagesveranstaltung Interessierten näher bringen.
„Das Rhinluch ist unter anderem durch Trockenheit und Bodenerosion gefährdet. Das hat klimatische und menschengemachte Ursachen“, so BUND-Bildungsreferentin Karoline Funk. Deshalb stehe die Frage „Wie kann die Vielfalt im Rhinluch erhalten werden?“ im Mittelpunkt der Tagung. Nach einem Fotovortrag über das Luch werden gemeinsam verschiedene Orte im Schutzgebiet besucht. Diskutiert wird dann mit den Teilnehmenden, welche Perspektiven dieses Niedermoorgebiet hat und ob Vernässungsmaßnahmen und alternative Formen der Landbewirtschaftung sinnvoll und möglich sind.

Anmeldung erforderlich

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist aber erforderlich: Interessenten wenden sich an Karoline Funk, BUND-Projektkoordinatorin „Sumpf & Sand – Brandenburgs zwei Gesichter“. Sie ist unter der Rufnummer 0331 70399724 oder per E-Mail an sumpf.brandenburg@bund.net zu erreichen.
Treffpunkt ist am Sonnabend, 8. Mai, um 9.30 Uhr in der Naturschutzstation Rhinluch (gegenüber der Kirche), Nauener Straße 68, in Linum. Mitzubringen sind eigene Verpflegung, wetterfeste Kleidung, Sonnen- und Insektenschutz und ein Fernglas. Die Veranstalter weisen darauf hin, dass die Tagung, die gegen 17.30 Uhr endet, nicht barrierefrei gestaltet werden kann.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des durch das Land Brandenburg und den ELER-Fonds geförderten BUND-Bildungsprojektes „Sumpf und Sand – Brandenburgs zwei Gesichter" statt. Hinweise zum Projekt gibt es auf der Themenseite „Sumpf & Sand" des BUND Brandenburg.