Der ambulante Hospizdienst in Oranienburg zieht innerhalb der Stadt um. Acht Jahre waren die Mitarbeiterinnen des Oberhavel Hospiz in der Sachsenhausener Straße 36 anzutreffen. Doch Mitte November ändert sich die Anschrift. Dann lautet die neue Adresse Freienwalder Straße 28a. „Das ist nur zehn Minuten vom Bahnhof entfernt“, freut sich Ines Knospe vom Hospiz. Die alten Räume waren in den vergangenen Jahren zu eng geworden. Immer mehr Ehrenamtliche haben zum Verein als Sterbebegleiter gefunden. „Es war schön hier, aber jetzt sind wir herausgewachsen und mussten uns eine Alternative für die kommenden Jahre aussuchen“, so Knospe.

Viele Ehrenamtliche gewonnen

2005 wurde der Hospizdienst als Verein gegründet, zuerst mit vier Ehrenamtlichen, 2010 waren es schon 61 und jetzt begleiten 84 geschulte Frauen und Männer rund 100 Menschen im Jahr auf dem letzten Weg des Lebens. Regelmäßig bietet der Verein Kurse und Schulungen. Unter Corona-Abstandsbedingungen sei der alte Standort in der Sachsenhausener Straße „gerade sehr begrenzt“, sagt Ines Knospe. Auf Räume in anderen Einrichtungen auszuweichen, sei auch keine Dauerlösung.

Elektriker zur Unterstützung gesucht

In der Freienwalder Straße stehen dann ein kleiner und ein großer Seminarraum zur Verfügung sowie ein eigenes Büro. Der Umzug selbst, also das Kistenschleppen, ist für den 10. November vorgesehen. Ab 13. November ist der Hospizverein dann unter seiner neuen Adresse zu erreichen. Die alte Telefonnummer wird mitgenommen.
Ab 1. Oktober können die neue Räume für den Einzug vorbereitet werden. „Wir suchen noch einen Elektriker, der uns bei der Deckenbeleuchtung unterstützt“, sagt Ines Knospe. Über einen Anruf unter 03301 207445 würde sie sich freuen.
Ehrenamtliche Mitarbeiter des ambulanten Hospizdienstes begleiten schwerstkranke, sterbende Menschen und ihre Angehörigen zu Hause, im Alten- oder Pflegeheim, im Krankenhaus und im stationären Hospiz. Sie nehmen sich Zeit, gehen auf Wünsche ein, hören zu, lesen vor und tragen gemeinsam Ängste und Sorgen.