Der Landkreis Oberhavel sowie die drei Gemeinden Birkenwerder, Mühlenbecker Land und Hohen Neuendorf haben sich jetzt darauf verständigt, gemeinsam die Straße auszubauen. Das bestätigen alle drei Kommunen auf Nachfrage.
Präferiert wird eine Fahrrad­straße, die auch von Autos genutzt werden kann. Die sollen dann mit Tempo 30 durch den Wald fahren. Vorrang auf der vier Meter breiten Straße, die immer wieder Einbuchtungen für den Begegnungsverkehr haben könnte, hat aber der Radfahrer. "Zunächst brauchen wir eine gemeinsame Absichtserklärung  sowie eine Kostenteilungsvereinbarung", sagt Birkenwerders Bauamtsleiter Jens Kruse, der das Projekt federführend begleiten soll. Er rechnet noch in diesem Jahr mit den Papieren, so dass im nächsten Jahr mit der Vorplanung begonnen werden kann. "Alle wollen eine Verbesserung für Radfahrer, doch wie genau die aussehen kann, sollen die Planer vorschlagen", so Kruse. Möglich ist eine Fahrradstraße ähnlich wie am Saumweg in der Niederheide. Teurer wäre es, die Straße zu ertüchtigen und parallel einen Radweg zu bauen. Sollte nächstes Jahr eine Planung gefunden werden, mit der alle Beteiligten leben können, kann 2021 gebaut werden. "Wir machen das auf unserem Teilstück auf jeden Fall", kündigte Kruse an. Er ist an einen Beschluss der Gemeindevertretung gebunden.

Zehn Minutenfür Autofahrer


Die Strecke von der Kolonie Kriese bis zur L 21 in Summt ist etwa fünf Kilometer lang..

Autofahrer brauchen etwa zehn Minuten, Radfahrer mehr als doppelt so lange. zeit