Die Hohen Neuendorfer Künstlerin Christa Koslitz will ihre traditionelle Weihnachtsausstellung dieses Jahr anders gestalten. Sie hofft, dass diese mit Einschränkungen stattfinden kann. Damit kein großer Andrang herrsche, öffne sie nicht an einem, sondern an allen vier Adventssonntagen nachmittags die Tür zu ihren Präsentationsräumen, erklärt die Keramikerin ihre Planung. Neben weihnachtlichen Kunststücken will sie zeitlose Fayencen und Skulpturen, Vasen, Gefäße, Teller und Tassen sowie Grafiken anbieten.

Oberflächen mit feinen Rissen

1944 in Berlin geboren, hat die ausgebildete Töpferin anschließend an der Hochschule für industrielle Gestaltung Burg Giebichenstein in Halle studiert. Seit 1976 arbeitet sie in der eigenen Werkstatt, seit 1984 in Hohen Neuendorf. Zahlreiche Ausstellungen hat Christa Koslitz mit ihren Werken bestückt. Zu den für sie typischen Arbeitsweisen gehört die Craquelé-Technik, die mit speziellem Brand der Keramik-Oberfläche ein fein-rissiges Aussehen verleiht.

Schon die Osterausstellung war ausgefallen

Anders als in den vergangenen Jahren lädt Christa Koslitz vorsichtshalber keine zweite Künstlerin für die Ausstellung zu sich ein. Alle aktuellen Corona-Regeln seien natürlich von den Gästen, aber auch von ihr selbst zu beachten, sagt sie. So werde der Werkstattraum geschlossen bleiben, Glühwein, Tee und Kaffee bietet sie in diesem Jahr ebenfalls nicht an. Aber in den weihnachtlich geschmückten Ausstellungsräumen soll es doch „ein bisschen was zum Gucken“ geben, lädt Christa Koslitz ein. Schon ihre jährliche Oster-Ausstellung hatte dieses Jahr wegen der Pandemie ausfallen müssen.

Christa Koslitz öffnet die Haustür in der Friedrich-Engels-Straße 8 in Hohen Neuendorf am 29. November sowie am 6., 13. und 20. Dezember jeweils von 14 bis 18 Uhr.