Während der Sperrung der Eichenallee wurden die Busse durch die Gartensiedlung umgeleitet. Seit der Straßenöffnung am 2. Dezember fahren die Linien 800 und 824 wieder auf den gewohnten Routen. Die Gartensiedlungsbewohner fordern: Der 800er soll dauerhaft über Fritzens Hut und Veltener Straße fahren. Mit der Erschließung des Baugebiets Fritzens Hut sei diese jahrelange Forderung nun umsetzbar. Die Gemeindeverwaltung lehnt die Route wegen des Zustands der Veltener Straße bisher ab. Dort wäre ein umfangreicher Ausbau notwendig, argumentiert Bürgermeister Martin Rother (CDU).
Die SPD-Fraktion brachte deshalb einen Beschlussantrag ein, um den dauerhaften Busbetrieb und den Bau von Bushaltestellen auf der Gartensiedlungs-Route zu ermöglichen. Offenbar hatte der Antrag aber keinen Erfolg. Er wurde deshalb in die Forderung nach einem Verkehrskonzept für Leegebruch mitaufgenommen.
Das sei durchaus vernünftig, sagte Manfred Gürnt. Dennoch zeigte er sich enttäuscht. "Ob der Bus dann wirklich in das Konzept aufgenommen wird, ist fraglich", so Gürnt. Von der Planung bis zur Umsetzung würde sicherlich ein Jahrzehnt vergehen. Auf Facebook veröffentlichte Gürnt am Sonntag eine "Abschiedsrede" der Interessengemeinschaft, in der er seine Enttäuschung zum Ausdruck brachte und sich für die Unterstützung bedankte. Annemarie Reichenberger (SPD) versprach: "Wir bleiben bei dem Thema dran."