Bei den an der Schlossbrücke gestoppten Radfahrern wurden in jedem zehnten Fall Mängel an Fahrrädern festgestellt, so Peter. Nur in relativ wenigen Fällen sei ein Fehlverhalten festgestellt worden. So wurden Radfahrer gestoppt, die auf der falschen Seite fuhren. Die Polizei prüfte auch, ob gestohlene Fahrräder, die zur Fahndung ausgeschrieben sind, unterwegs waren.
Die Bernauer Straße sei am Nadelöhr in Höhe des Fischerplatzes zudem ein Unfallschwerpunkt, sagte Peter. Im vergangenen Jahr kam es an der verengten Straße zu sechs Unfällen mit Fahrrädern. Dabei wurden zwei Personen leicht, eine Person schwer verletzt.
Nach Erkenntnissen der Polizei ereignen sich 95 Prozent aller Fahrradunfälle im innerstädtischen Bereich. In diesem Sommer sind deshalb auch drei Beamte auf Fahrrädern unterwegs. Sie sprechen Radfahrer an, prüfen die Fahrräder und sprechen Ermahnungen aus. Nur bei Uneinsichtigkeit und groben Verstößen werden Bußgelder verhängt.
Und weil seit der Corona-Pandemie insgesamt der Fahrradverkehr zugenommen hat, soll es weitere Schwerpunktkontrollen der Polzeiinspektion Oberhavel geben. Am Mittwoch wurden auch im Kreuzungsbereich Walther-Bothe-Straße/Berliner Straße sowie vorm Rathaus Birkenwerder Radfahrende gestoppt und überprüft. Nur in Einzelfällen wurden auch andere Fahrzeuge angehalten. Insgesamt waren am Mittwoch 37 Polizeibeamte an den drei Kontrollpunkten im Einsatz. Die Polizei verteilte zudem Informationsmaterial für einen sicheren Schulweg  sowie zur Fahrradsicherung gegen Diebstahl.