Wie Kreisverwaltungssprecherin Constanze Gatzke auf Nachfrage dieser Zeitung sagte, haben sich die Einsatzkräfte aus dem Landkreis mit drei Einsatzleitwagen, acht Löschfahrzeugen und je einem Schaum, Schlauch- und Mannschaftstransportwagen auf den Weg in die Waldbrandregion gemacht. Von 14 bis 22 Uhr werden die freiwilligen Helfer mitarbeiten, um die noch andauernden Feuer zu bekämpfen und ein erneutes Ausbreiten des Feuers zu verhindern.
Die Unterstützung aus Oberhavel hatte zuvor der Krisenstab des Innenministerium in Potsdam angefordert. Laut Constanze Gatzke haben sich alle beteiligten Einsatzkräfte freiwillig gemeldet. „Dafür gebührt ihnen gerade bei der enormen Hitze unser großer Dank.“
Der Brand war am Donnerstag nahe der Autobahn 9 ausgebrochen. Zeitweise war eine Evakuierung des Beelitzer Ortsteiles Fichtenwalde erwogen werden. Inzwischen konnte der Brand aber soweit eingedämmt werden, dass für den Ort zunächst keine Gefahr mehr besteht.
Für die Feuerwehrleute ist der Einsatz allerdings nicht ungefährlich. Experten vermuten in dem betroffenen Waldstück noch Munition aus dem zweiten Weltkrieg, die bei dem Feuer explodieren könnte. Die Einsatzkräfte bekämpfen die Flammen deshalb nur von den Wegen aus. Im Einsatz ist aber auch ein Löschpanzer, der das munitionsbelastete Gelände befahren kann. Aus der Luft werden die Löscharbeiten von einem Hubschrauber unterstützt, der bis zu 5 000 Liter Wasser auf das Feuer abwerfen kann. (mit dpa)