Derzeit wird das Briesesteig-Teilstück zwischen Humboldtbrücke und dem Abzweig nach Hohen Neuendorf repariert. Unter Anleitung des kommunalen Bauhofes sind Mitarbeiter der Arbeitsmarkt-Initiative Süd, die sich innerhalb des Projektes "Förderung von Arbeitsverhältnissen" für den ersten Arbeitsmarkt qualifizieren können, damit beschäftigt, die teilweise mehrere Meter verschobenen Elemente auseinander zu schrauben und wieder an der ursprünglichen Stelle zu montieren. Allein für das gerade einmal 300 Meter lange Teilstück werden dafür 1 500 Kammnägel und 250 Verbindungsbleche benötigt. Zusätzlich wird der Steg mit Rundpfosten gegen künftige Überschwemmungen gesichert. Die 1,5 Meter langen, unverrottbaren Stangen werden mit einem schweren Vorschlaghammer in den Sumpf getrieben, damit der Steg dann befestigt werden kann."Das ist körperlich sehr schwere Arbeit", lobt Bauhofchef Peter Richter das Engagement der Arbeiter vor Ort, die zudem unter dem Angriff der Mücken leiden. Er geht von einem Materialaufwand von 3 000 bis 4 000 Euro aus, da die vorhandenen Bohlen zum größten Teil wiederverwendet werden können.
Das Teilstück kann voraussichtlich zum Wochenende wieder für Spaziergänger freigegeben werden. Der Bautrupp zieht dann weiter nach Briese, um den Naturlehrpfad wieder in Ordnung zu bringen.
Mitarbeiter des Bauhofes sind derzeit außerdem damit beschäftigt, die Wanderwege wieder zu befestigen sowie verstopfte Drainagen zu reinigen. Außerdem müssen auf den alten Kopfsteinpflasterstraßen ausgespülte Fugen mit Splitt verfüllt werden. "Dabei darf das Tagesgeschäft wie Grünlandpflege oder Muldenmahd aber nicht leiden", so Peter Richter.