Doch dann wunderten und später ärgerten sie und ihr Mann sich nur noch. "Zunächst haben wir unsere bestellte Luther-Münze erhalten", sagt die Schmachtenhagenerin. Doch einige Zeit später kam schon wieder eine Sendung von der DGG - dieses Mal unaufgefordert. "Andere Münzen hatten wir aber nicht bestellt", so Hannelore Schmidt. Zunächst dachte sie noch an ein Versehen. Sicherheitshalber rief sie bei der Deutschen Goldmünzen-Gesellschaft an. Diese teilte ihr aber mit, dass alles korrekt sei. Aus deren Unterlagen gehe hervor, dass Familie Schmidt ein Abo abgeschlossen habe. "Das stimmt aber gar nicht, wir wollten nur diese Luther-Münze - mehr nicht", protestierte Hannelore Schmidt. Was sie aber offensichtlich nicht mitbekommen hatte, war, dass sie bei der Bestellung ein Abo nicht ausgeschlossen hatte.
Die Oranienburger Verbraucherzentrale rät, "alle Münzen sofort zurückzuschicken und deutlich zu erklären, dass man kein Abo und auch keine Werbung mehr will. Am besten ist es, richtig zu kündigen, mit Kundennummer und allen Angaben", so Beraterin Martina Roggenkamp. In der Regel gebe es bei der DGG ein Rückgaberecht.