Zweiter Weltkrieg: Gespräch in Oranienburg über den Überfall auf die Sowjetunion vor 80 Jahren

Deutsche Panzer im Juli 1941 beim Vormarsch an die polnisch-sowjetische Grenze während des Überraschungsangriffs von Deutschland auf die Sowjetunion. Am 22. Juni 1941 lief das „Unternehmen Barbarossa“ an. Dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion folgten epochale Verbrechen. Bis 1945 wurden rund 27 Millionen Menschen getötet.
epd/akg-images GmbHAm 22. Juni 1941 überfiel das nationalsozialistische Deutschland die Sowjetunion. Dies war der Beginn eines ungeahnten Eroberungs- und Vernichtungskrieges, dem auf sowjetischer Seite rund 27 Millionen Menschen zum Opfer fielen. Die Gedenkstätte Sachsenhausen und ihr Förderverein nehmen den 80. Jahrestag dieses Ereignisses zum Anlass, um über den aktuellen Stand der Forschung und die Erinnerung an die deutschen Verbrechen in Osteuropa zu diskutieren. Das Online-Gespräch findet am Dienstag, 22. Juni, um 18.30 Uhr statt.
Gespräch über Forschungserfolge
Gäste der Gesprächsrunde sind die Historikerin Andrea Löw vom Institut für Zeitgeschichte München-Berlin und der Historiker Dieter Pohl (Universität Klagenfurt). Sie haben die Geschichte der deutschen Verbrechen an der osteuropäischen Bevölkerung mit unterschiedlichen Schwerpunkten erforscht. Stiftungsdirektor Axel Drecoll spricht mit ihnen und der stellvertretenden Gedenkstättenleiterin Astrid Ley über Forschungserfolge und -bedarfe sowie Chancen und Herausforderungen der Erinnerungskultur 80 Jahre nach dem Überfall.
Zum Auftakt der Veranstaltung spricht der Vorsitzende des Fördervereins Jürgen Kocka ein Grußwort.
Eine Anmeldung zur Teilnahme ist bis zum 17. Juni möglich unter: veranstaltungen@gedenkstaette-sachsenhausen.de. Anschließend wird der Link zur Veranstaltung zugesandt.
