Für das Rathaus bleibt der Energiesektor einer der erfolgreichsten Branchen in den vergangenen Jahren. Begonnen hatte es einst mit der uckermärkischen Windkraftfirma Enertrag, die sich in Dauerthal einen festen Sitz suchte. Seitdem schreitet der Aufbau immer neuer Windräder im gesamten Landkreis weiter voran. Enertrag hat mit dazu beigetragen, neue Entwicklungen auf den Weg zu bringen. So stellt sich Prenzlau auch hinter das später entstandene Hybridkraftwerk, das Wasserstoff aus erneuerbaren Energien produziert und damit ein Speichermedium herstellt.
Auch von der lange Jahre währenden Einstellungswelle bei Aleo Solar, dem Modulhersteller für Photovoltaikanlagen, konnte der Prenzlauer Arbeitsmarkt profitieren. Immer wieder wurden für die Betriebserweiterungen Arbeitskräfte gesucht. Erst die internationalen Schwierigkeiten auf dem Solarmarkt brachten das zum Stoppen. Zurzeit befindet sich ein großer Teil der Belegschaft in einer Auffanggesellschaft, um den Übergang in einen neuen Job zu ermöglichen.
Doch auch die Stadtwerke, weitere Windkraftfirmen und Zulieferer beziehungsweise Dienstleister haben sich den erneuerbaren Energien verschrieben. Was die Stadt der erneuerbaren Energien für die Uckermark sei, das sei Brandenburg in Deutschland - ein Vorreiter, so Ministerpräsident Dietmar Woidke. Prenzlau zeige, dass zukunftweisende Ideen letztlich von Erfolg gekrönt seien.
Am 5. September ab 17 Uhr haben alle interessierten Besucher die Möglichkeit, sich über die Energiewende, über neue Entwicklungen, Klimaschutz und Energieeffizienz, neue Technologien, erprobte Methoden und Ausbildungs- sowie Studienmöglichkeiten auf dem Gelände der Stadtwerke Prenzlau zu informieren.