Verwunderlich ist die Qualifikation nicht, denn das Team mit Saskia Pfänder, Linda Diekow, Marie Kessler, Gina Lorenz, Jessica Scheweleit und Lisa Vogel galt schon vor dem Turnier als klarer Favorit auf die Fahrt in die Bundeshauptstadt.
In den Partien des Landesfinale bestätigte das fast nur aus Vereinsspielerinnen bestehende Team seine Vorherrschaft eindrucksvoll. Die ersten beiden Spiele gegen die Gymnasien aus Cottbus und Eichwalde gewannen die von Kapitän Linda Diekow angeführte Mannschaft klar mit 8:1.
Nun musste das letzte Spiel gegen Belzig die Entscheidung bringen. Die Doppel Diekow/Pfänder und Vogel/Kessler setzten mit zwei 3:0-Erfolgen die Marschroute fest. Nach dem Einzelsiegen von Saskia Pfänder und Linda Diekow kannte der Jubel dann keine Grenzen mehr. Das Bundesfinale war erreicht. Auch in den verbleibenden drei Spielen blieben die Fürstenwalderinnen konzentriert und siegten am Ende wieder mit 8:1.
Nun hat das Team vom 6. bis 9. Mai in Berlin durchaus die Chance mit ein wenig Losglück unter die besten acht Mannschaften beim Bundesentscheid zu kommen. Das wäre dann der bisher größte Erfolg für das Scholl-Gymnasium.
Dagegen legten die Scholl-mädchen der WK II beim Landesfinale mit 0:9 gegen Lübbenau einen glatten Fehlstart in ihrer Fünfergruppe hin. Nach dem 8:1 gegen Eichwalde kam zwar etwas Hoffnung auf, aber eine weitere 0:9-Pleite gegen Prenzlau warf die Mannschaft entscheidend zurück. Immerhin konnten sich die Scholl-Mädchen anschließend noch einmal neu motivieren und erschmetterten sich im letzten Spiel gegen Potsdam einen 6:3-Erfolg. Damit gelang noch der Gewinn der Bronzemedaille.