Viele Worte machte Siegmund Bäsler am Samstagabend nicht. Schließlich sei, so der Präsident der Unternehmervereinigung Uckermark, der jährlich stattfindende Ball eine Veranstaltung, bei der die Unterhaltung im Vordergrund stehe. Und so bat er auch Ministerpräsident Matthias Platzeck, der mit Ehefrau Jeanette zu den Gästen des Abends gehörte, um eine nur kurze Ansprache. Als Platzeck mit den Worten "kurz genug?" schloss, hatte er Beifall und Lacher auf seiner Seite.
Zuvor jedoch gab es Lob: an den Veranstaltungsservice Wiebeck aus Schwedt und das Hotel Uckermark in Prenzlau für die Ausgestaltung der Uckerseehalle, die in einen Ballsaal verwandelt wurde; für den positiven Geist, der in der Region herrsche und den auch Bundespräsident Joachim Gauck bei seinem jüngsten Besuch in der Uckermark gespürt habe; für das solide Fundament, das uckermärkische Unternehmen gelegt haben und für die bevorstehende Landesgartenschau in Prenzlau, die Werbung für die Region bedeute.
Nachdem Platzeck und Bäsler dann mit Susanne und Mario Langer von den "Deutschen Erlebnisleckereien", Nadine Wunsch-Fischer vom Landhaus Arnimshain und Heiko Meier von der Firma Alarm-Elektro-Service in den Reihen der Unternehmervereinigung - die nunmehr 202 Mitglieder zählt - begrüßten, konnten die erste Tanzrunde und kurz darauf das Büffet eröffnet werden.
Argentinisches Rind, Victoriabarsch und Braten vom Saalower Kräuterschwein, eine Vielzahl von Salaten und die Suppe von der Ackermöhre mit grünem Pfeffer und Honig sorgten ebenso wie als i-Tüpfelchen die verführerischen Desserts für die Begeisterung der Ballgäste.
"Ich habe heute Abend viel Lob für den Ball gehört", freute sich Siegmund Bäsler über die gute Resonanz. Der Unternehmerball, in diesem Jahr zum 15. Mal veranstaltet, ist aus Sicht des Präsidenten wichtig für das Miteinander. "Man muss mal abseits von der Arbeit zusammenkommen. Die Gespräche über berufliche Fragen bleiben auch heute nicht aus. Aber eben in anderer Atmosphäre und im Beisein der Partnerinnen und Partner, die unseren Unternehmern den Rücken frei halten und oft zurückstecken müssen."
Veranstaltungen wie diese, so Ministerpräsident Matthias Platzeck, seien ein Phänomen. "Ich erlebe dabei immer wieder dieses gesunde Selbstbewusstsein, die Zuversicht und den Optimismus, der gewachsen ist. Und das in einer Region, die gewissermaßen aus einem Tal gekommen ist." Die so genannte Peripherie habe ihren Weg gefunden; der Blick richte sich nicht mehr nur nach Berlin.
Großes Lob gab es von Seiten des Landesvaters für die bevorstehende Landesgartenschau in Prenzlau. "Ich habe alle Landesgartenschauen in Brandenburg intensiv miterlebt. Diese hier ist in ihren Vorbereitungen die stressfreieste - insbesondere jetzt, in der letzten Phase." Er sei überzeugt, dass zur Eröffnung alles gut in Form sei.
Für Prenzlau und die Region sei sie aber schon jetzt ein Gewinn. Matthias Platzeck macht das am Stolz der Einwohner der Stadt fest und am gewachsenen Zusammenhalt, den er bei seinen Besuchen hier spüre. Siegmund Bäsler verweist vor allem darauf, dass es die "erste Regionen-LaGa" sei, da man die gesamte Uckermark mit einbezogen habe.
Von Max Mustermann
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Feierliche Aufnahme: Ministerpräsident Matthias Platzeck gratuliert Heiko Meier von der Firma Alarm-Elektro-Service zur Aufnahme in die Unternehmervereinigung Uckermark.
Ballauftakt in der Uckerseehalle: 280 Gäste, unter ihnen Ministerpräsident Matthias Platzeck und seine Frau Jeanette Jesorka, tanzten und feierten auf dem 15. Unternehmerball der Uckermark.Fotos: Alexandra Martinot
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Ministerpräsident zu Gast beim Ball der Unternehmervereinigung in der LaGa-Stadt
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