"Joseph Haydn und sein Schüler Wolfgang Amadeus Mozart", so lautete der Titel der Abschiedsveranstaltung. Doch Scheitzbach Gast-Violonistin war erkrankt. Deshalb wurden die angekündigten Haydn-Quartette nicht gespielt. Stattdessen brachte Scheitzbach mit drei Violinisten Telemanns "Tragisch-komische Suite", Mozarts "Eine kleine Nachtmusik" sowie eine kurzweilige Bearbeitung dieses Stückes durch Wolfgang Schröder zu Gehör. In seiner "Kleinen Lachmusik" zitierte der Musiker knapp 20 bekannte klassische Melodien und Volkslieder.
Die rund 180 Zuhörer dankten den Musikern und Hans-Joachim Scheitzbach mit stehenden Ovationen und Blumen.  "Wir waren über die 20 Jahre sehr häufig zu den Konzerten gekommen und hatten immer schöne Nachmittage – mit anspruchsvoller Musik, aber ebenso unterhaltsam und kurzweilig", so Helga und Rolf Blauhut.
"Alles hat seine Zeit", so verabschiedete sich Scheitzbach. "Wenn man älter wird, geht dies oder das nicht mehr so richtig. Das möchte ich nicht erleben. Ich wollte aufhören, so lange alles noch gut funktioniert", sagte der Cellist, der sein Instrument nicht  in die Ecke stellt, sondern verkaufen will.
Nicht nur in Rathenow und Nauen leitete er die Reihe "Klassik populär". In 13 weiteren Orten Brandenburgs etablierte er sie. So auch in seiner Heimatstadt Erkner und seit 50 Jahren in Fürstenwalde.
"Klassik populär" wird allerdings fortgesetzt. Den Staffelstab übernimmt Urs-Michael Theus, künstlerischer Leiter des Brandenburgischen Konzertorchesters Eberswalde. Das erste Konzert 2020, "Klassische Evergreens", findet am 2. Februar, 15.00 Uhr, statt.