Bereits seit einigen Jahren wird den Schülern an der Premnitezr Oberschule diese Möglichkeit der Berufsorientierung geboten - abseits großer Ausbildungsmessen aber dennoch mit einem gebündelten Angebot. "Die Schüler gehen hier allein zu den Unternehmen und stellen die Fragen, die sie interessieren", sagt Heidi Petzold, verantwortliche Lehrerin für den Berufemarkt. Mindestens sechs Aussteller sollen von jedem Schüler angesprochen werden und wichtige Informationen notiert werden. Wen die Schüler ansprechen, können sie bereits im Vorfeld in Erfahrung bringen. Die Liste der Aussteller wird den Jugendlichen im Unterricht des Faches Wirtschaft, Arbeit und Technik (WAT) bekannt gemacht - sie können gezielt zu den sechs Ausstellern gehen, die für sie interessante Ausbildungen bieten, beziehungsweise die Azubis suchen.
Am Freitag war erstmals das Unternehmen Wirthwein aus Kirchmöser dabei, dass sich selbst in der Region bekannter machen möchte. Natürlich waren Unternehmen des Industriepark Premnitz sowie Gewerbeunternehmen und Handwerksfirmen aus Premnitz und Rathenow dabei. Auch die Bundeswehr und die Sozialschule Sophie Scholl stellten wieder ihre Möglichkeiten vor. Daneben erklärten Mitarbeiter des Klinikums Brandenburg, dass die Ausbildung zu Krankenpflegern sich verändert - es in einigen Jahren nur den Abschluss des Pflegefachmann/-frau gibt mit dem in verschiedenen Bereichen wirken kann.