„Es ist getan“, so Architekt Hasenberg, der sich an den Beginn vor zehn Jahren erinnerte. Damals erhielt der Berliner Mühlenfachmann vom Amt Nennhausen den Auftrag zur Voruntersuchung. Mit seinem 27-seitigen Bericht verband er den Appell zur Gründung eines Fördervereins. 40 Leute gründeten diesen im August 2010.  „Wir haben es geschafft, und wir wollen Müller werden und nach 1931 wieder unser eigenes Mehl mahlen“, freute sich Vereinsvorsitzende Cornelia Großmann.
In Bamme wurde bereits 1334 erstmals eine Bockwindmühle urkundlich erwähnt. Eine Untersuchung der noch vorhandenen ältesten Hölzer des Denkmals datiert die Mühle auf das Jahr 1569.
In die Sanierung wurden 285.000 Euro investiert. 195.000 Euro kamen als Fördermittel aus dem EU-Haushalt zur Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums. Bei 60.000 Euro lag der Eigenanteil der Gemeinde. Mit Spenden und Mitgliedsbeiträgen erwirtschaftete der Verein 30.000 Euro, die die Planungskosten deckten. Seit mehreren Jahren erhält der Förderverein große Unterstützung durch den Rathenower Unternehmer Olaf Thonke. In seinen Bäckereifilialen wurde „Mühlenbrot“ verkauft. 50 Cent pro Laib flossen als Spende in die Sanierung.
Zum 26. Deutschen Mühlentag am Pfingstmontag 2019 wird die Sanierung mit einem großen Fest gefeiert. Dann hoffen die Vereinsmitglieder auf gute Windverhältnisse, um den Besuchern das Mehlmahlen vorführen zu können.