Ulrike Dieckmann, genannt Ulli, ist eine 34-jährige Rathenowerin. Sie gilt als sehr offen, ist eine sozial eingestellte junge Frau und hat den Beruf der Heilerziehungspflegerin erlernt. Sie arbeitete fünf Jahre in einem Kinderheim und leistete zudem Flüchtlingen und trockenen Alkoholikern Hilfe. Jetzt benötigt Ulli dringend Unterstützung.
Ab 2017 studierte Ulrike Dieckmann Psychologie, bis sie am 12. August 2019 die schockierende Diagnose Brustkrebs erhielt. „So was versteht man nicht“, so die 34-jährige.

Chemotherapien ab September 2019

Bereits im September begannen die Chemotherapien, was der jungen Frau sehr zu schaffen machte. Abgesehen von ihren langen bunten Haaren, die sie sich abrasieren musste, konnte sie nichts mehr schmecken, war sehr schlapp und litt ständig an Nasenbluten. Auch die zweite Chemo hat sie überhaupt nicht vertragen. „Ich litt unter Fieber, konnte nicht mehr schlafen, nicht mehr gehen. Ich hatte massive Nervenschmerzen, und auch die Schmerzmittel wollten nicht anschlagen“, erzählt sie.

Abbruch wegen zu starker Nebenwirkungen

Wegen der starken Nebenwirkungen musste die Chemotherapie abgebrochen werden. Es begann eine Antikörpertherapie, für die sie die nächsten fünf Jahre starke Tabletten einnehmen muss. Durch das geschwächte Immunsystem hat es sehr lange gedauert, bis die OP-Narbe heilte, und trotz allem steht die nächste Operation an.
Für Ulrike Dieckmann, ihren Partner und ihre Familie ist die Situation ein ständiges Auf und Ab. Ihre Eltern leiden unter dem Gedanken, dass ihr Kind vor ihnen sterben könnte, denn auch die Mutter ihres Freundes ist bereits an Krebs verstorben.

Auf Pflege angewiesen

„Man selbst geht einfach, aber was tut man den Angehörigen damit an“, sagt Ulli bedrückt. Fragen kreisen. „Rentiert es sich noch zu kämpfen? Werde ich es schaffen?“ Niemand vermag, darauf Antworten zu geben. Die schwere Krankheit zieht nun auch finanzielle Nöte nach sich. Da Ulrike Dieckmann durch ihre tauben Finger und ihre verlorenen Feinmotorik nicht mehr ihrem Beruf nachgehen kann, ist  sie auf eine Pflegekraft angewiesen und kann ihre Mietkosten aus eigener Tasche nicht mehr bezahlen.

Jetzt angewiesen auf Sozialhilfe und Tafel e.V.

Sie lebt von Sozialhilfe und muss ebenso die Dienstleistungen des heimischen Tafel e.V. in Anspruch nehmen. Um ihren weiterlaufenden Studienkredit bezahlen zu können, musste sie bereits ihr Auto verkaufen. Die finanzielle Abwärtsspirale dreht sich erbarmungslos. Inzwischen liegt eine weitere Diagnose vor.

Zusätzlich Diabetes mellitus

Das erhaltene Cortison in der Chemo wurde bei Ulli nun zusätzlich Diabetes mellitus diagnostiziert. „Manche Dinge kann man gar nicht in Worte fassen“, erzählt sie verloren. Gerne würde sie die ärztlich verordneten Nährstoffe zur Stärkung des Immunsystems aus der Apotheke einnehmen, doch die Kosten dafür werden nicht von der Krankenkasse übernommen, und es besteht keine Möglichkeit, das nötige Geld dafür aufzubringen.  „Ich würde so gerne einfach raus, um den Kopf frei zu bekommen“, sagt Ulli, aber auch das ist in ihrer finanziellen Notlage einfach nicht möglich.

Unterstützung durch Sonnenherz

Um Ulrike Dieckmann in dieser schweren Situation zu helfen, ruft eine gemeinnützige Organisation nun die Menschen dazu auf, die junge Frau nach Kräften zu unterstützen und zumindest ihre finanzielle Not etwas zu mildern. „Medizinisch ist es den meisten Menschen nicht möglich  zu helfen, doch das Schicksal der jungen Frau finanziell zu mildern, dazu kann fast jeder beitragen“, lautet der Appell der gemeinnützigen Organisation Sonnenherz, die den Spendenaufruf ins Leben gerufen hat.
Christian Neumeir, Initiator der gemeinnützigen Organisation, möchte der Familie mit diesem Aufruf zusätzlich zeigen: „Ihr seid nicht allein!“. Er erklärt: „Wenn wir es gemeinsam schaffen, Ulli Dieckmann tatkräftig zu unterstützen und dadurch wieder ein bisschen Mut und Hoffnung zu schenken, ist bereits ganz viel gewonnen.“

Spendenkonto für „Helft Ulli“

Wer  Ulrike Dieckmann unterstützen möchte, kann dies über das Spendenkonto der Familienkrebshilfe Sonnenherz tun:
 Familienkrebshilfe
Sonnenherz gUG,
IBAN: DE82700222000020267984
BIC: FDDODEMMXXX
Fidorbank München
Verwendungszweck: „Helft Ulli“
Wer eine Spendenbescheinigung wünscht, sollte im Verwendungszweck zusätzlich seine vollständige Adresse angeben. Weitere Informationen zur Familienkrebshilfe findet man online auf www.fkh-sonnenherz.de.