Der Lebensbogen spannt sich von der Newa zur Havel: Yuri Korschunow aus Sankt Petersburg arbeitete in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren als sogenannter Zivilangestellter bei der Sowjetarmee in Rathenow (Heidefeld). Während dieser Zeit lebte er in dem Militärobjekt. Über seine dortigen Erlebnisse, aber insbesondere über seine Begegnungen mit den Menschen außerhalb hat er ein Buch geschrieben. Dieses ist 2020 in deutscher Sprache erschienen und war bereits nach kurzer Zeit vergriffen.

Erstaunlich großer Bewegungsspielraum

Korschunow muss damals, anders als die meisten Zivilangestellten in Heidefeld, einen erstaunlich großen eigenen Bewegungsspielraum gehabt haben. Diese Freiräume nutzte er, getrieben von einer großen Neugier auf Land und Leute, umfassend aus. So berichtet er in seinem Buch in erstaunlich liebevoller, feinfühliger Schreibweise von zahlreichen Erlebnissen in Rathenow und dem angrenzenden westhavelländischen Umland sowie von innigen Begegnungen mit Einheimischen. Treffen, die zum gegenseitigen Vertrauen und schließlich zur tiefen Freundschaft zwischen dem Mann von der Newa und Havelländern führte.

„Reise in die Vergangenheit“

Im Sommer des vergangenen Jahres besuchte er diese und brachte die ersten ins Deutsche übersetzen Exemplare seines autobiografischen Buchs „Reise in die Vergangenheit“ mit. Noch tief beeindruckt von den Reiseerlebnissen sorgte er nach seiner Rückkehr in die Heimat für eine um zahlreiche Fotos und Kommentare ergänzte 2. Auflage.

Heimatbund kümmert sich um den Vertrieb

Interessierte Leser können diese noch druckfrische, erweiterte Auflage von Yuri Korschunow nun in der Buchhandlung Tieke in Rathenow erwerben. Um den Vertrieb in der Region kümmert sich der Rathenower Heimatbund e.V.