Das in Rathenow ansässige Gesundheitsamt des Landkreises Havelland vermeldete am frühen Dienstag, 16. Februar 2021, eine 7-Tage-Inzidenz von 88,96. Im Vergleich mit Berlin-Spandau, Potsdam und Potsdam-Mittelmark ist das ein relativ hoher Wert.

Inzidenz von 29,39 für die Landeshauptstadt vermeldet

Die Zahl der Neuerkrankungen  binnen einer Woche unter 100.000 Einwohnern belief sich in der Landeshauptstadt Potsdam auf nur 29,39, im südlich gelegenen Potsdam-Mittelmark auf 49,87 und in Spandau auf 64,8. Nördlich des Havellands vermeldete Ostprignitz-Ruppin 60,69. Allerdings liegt die 7-Tage-Inzidenz von 89,71 in Oberhavel knapp über dem havelländischen Wert.

Auch im Westen starker Kontrast

Der Landkreis Havelland grenzt im Osten an Berlin-Spandau und Potsdam und im Westen, rund zehn Kilometer hinter der Kreisstadt Rathenow, an das Bundesland Sachsen-Anhalt.  Durchaus gravierend der Unterschied zwischen den beiden dortigen Landkreisen. Aus Stendal wurde eine Inzidenz von 36,9 und aus dem Jerchichower Land von 85,9 vermeldet.
Mehr zu Corona und den Folgen in Brandenburg und Berlin gibt es auf unserer Themenseite.