Sie gilt als ansteckender: Die Corona-Mutation B.1.1.7. ist Anfang Februar erstmals im Landkreis Havelland bei einem Corona-Patienten nachgewiesen worden. Etwa zu der Zeit war diese Virus-Variante auch im benachbarten Landkreis Stendal angekommen.
Am Freitag, 5. Februar, hatte der Landkreis Havelland mitgeteilt, dass im Laufe der Woche bei zwei Einwohnern die Corona-Mutation nachgewiesen wurde. Beide hätten sich außerhalb des Landkreises in der jeweiligen Arbeitsstelle infiziert, wie es hieß.

147 Fälle mit Mutanten

Eine Woche später war schon von fünf B.1.1.7-Fällen die Rede. Am 12. März teilte die Kreisverwaltung mit: „Insgesamt wurden im Landkreis bisher 147 Infektionen mit Corona-Mutationen festgestellt, in der Regel handelte es sich dabei um die britische Mutante B.1.1.7.“.

Ende Januar im Landkreis Stendal der erste Fall

Vom 29. Januar stammt die Information des Landkreises Stendal, dass bei einem Bürger in Seehausen, der von einem dienstlich bedingten Einsatz im Ausland nach Deutschland zurückgekehrt war, die britische Virus-Variante festgestellt wurde. Mit dieser war auch die Ehefrau infiziert, wie sich herausstellte. Laut Volksstimme-Bericht aus dieser Woche ist es im Landkreis Stendal bis zum 8. März zu 72 Fällen mit der B.1.1.7-Mutante gekommen.
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