Westlich von Berlin steigt die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Havelland von Tag zu Tag in erheblicher Weise. Der Wert liegt nun weit höher als in Potsdam und Spandau.

Havelland bei 141,11 - Potsdam bei 93,71

 Hoch oder herunter gerechnet auf 100.000 Einwohner bildet die Sieben-Tage-Inzidenz die Zahl der Neuerkrankungen innerhalb einer Woche ab. Das ermöglicht Vergleiche. Lag der havelländische Wert am frühen Mittwoch noch  bei 121,48, beläuft er sich am Donnerstag, 25. März 2021, auf 141,11. In der Landeshauptstadt Potsdam sank die Inzidenz von 99,81 auf 93,71. In Berlin-Spandau ist sie von 117,6 auf 114,6 gesunken.

Höchstwert im Landkreis Oberhavel

Südlich des Havellands vermeldete der Landkreis Potsdam-Mittelmark eine Inzidenz von 110,82, und in der Stadt Brandenburg an der Havel beläuft sich der Wert am Donnerstagvormittag auf 95,59. Westlich von Berlin weist Potsdam aktuell den niedrigsten Wert auf. Der Landkreis Oberhavel hat mit 169,08 die regional höchste Sieben-Tage-Inzidenz.

Binnen eines Tages von 154,04 auf 191,99

Westlich des Havellands werden aktuelle Werte nachmittags veröffentlicht. Laut Angaben des Gesundheitsministeriums Sachsen-Anhalt (Stand: Mittwoch, 13.25 Uhr) betrug die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Jerichower Land 191,99 (154,04 am Vortag) und im Landkreis Stendal 151,19 (148,5 am Tag davor).
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