Im Osten Berlin und Potsdam, im Westen die Landkreise Stendal und Jerichower Land - Der Vergleich belegt, dass das Havelland aktuell noch eine relativ niedrige Sieben-Tage-Inzidenz hat. Hoch oder herunter gerechnet auf 100.000 Einwohner bildet die Sieben-Tage-Inzidenz die Zahl der Neuerkrankungen innerhalb einer Woche ab. Das ermöglicht Vergleiche auch über Ländergrenzen hinweg.

Potsdam bei 98,15

Liegt der havelländische Wert am frühen Dienstag, 23. März 2021, bei 96,32, beläuft er sich in der Landeshauptstadt Potsdam auf 98,15 und in Berlin-Spandau auf 119,7. Südlich des Havellands vermeldete der Landkreis Potsdam-Mittelmark eine Inzidenz von 106,2, und in der Stadt Brandenburg an der Havel beläuft sich der Wert auf 72,04. Regional den niedrigsten Wert hat aber der nördlich gelegene Landkreis Prignitz mit 64,34. Der Landkreis Oberhavel hat mit 147,95 einen sehr hohen Wert.

Noch höhere Werte bei den Nachbarn in Sachsen-Anhalt

Westlich des Havellands, hinter der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt, sind die Werte momentan noch höher. Sie werden dort nachmittags veröffentlicht. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Jerichower Land betrug am Montag 154. Der Landkreis Stendal vermeldete 161.
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