Der Bundesdurchschnitt bei der Sieben-Tage-Inzidenz beläuft sich am Donnerstag, 30. September 2021, auf 63,0 (am Vortag 61,0). Fast alle Stadt- und Landkreise in Sachsen-Anhalt liegen teils sehr deutlich unter diesem Wert. Die mit 66,1 landesweit höchste Inzidenz zeigt das Online-Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI) für den Salzlandkreis an.

Dessau-Roßlau mit niedrigster Inzidenz

Aktuell liegt die  Inzidenz in der Stadt Dessau-Roßlau mit 7,6 am niedrigsten. Relativ niedrig ist auch der aktuelle  Wert im Jerichower Land. Dort sank die Inzidenz binnen 24 Stunden von 19,9 auf 16,8. Im anderen havelländischen Nachbarlandkreis Stendal stieg der Wert von 25,3 auf 35,3. Damit liegt auch Stendal unter dem Durchschnittswert für Sachsen-Anhalt, der sich auf 36,1 beläuft.

Landkreis Stendal: keine Corona-Patienten in Intensivbetten

Weiterhin müssen im Landkreis Stendal keine Corona-Patienten in Intensivbetten versorgt werden. Indessen stieg die Belegungsrate im Jerichower Land binnen eines Tages von 8,7 auf 14,29 Prozent. Das ist gleichsam der höchste Wert in Sachsen-Anhalt.
Ferner sind in der Stadt Dessau-Roßlau (13,04 Prozent) und in der Landeshauptstadt Magdeburg (1,69 Prozent) sowie in den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld (2,86 Prozent), Saalekreis (4,55 Prozent) und Salzwedel (11,76 Prozent) durch Corona-Patienten belegt.
Zahlen liefert das DIVI-Intensivbettenregister. Der bundesweit höchste Landeswert von 12,3 Prozent wurde für Bremen vermeldet. Sachsen-Anhalt hat mit 1,8 Prozent den niedrigsten Wert. Am Vortag waren es 1,9 Prozent.
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