Bei den Nachbarn westlich des Havellands blieb die Sieben-Tage-Inzidenz binnen 24 Stunden unverändert. Sie lag im Landkreis Stendal am Mittwoch bei 36,0. Am frühen Donnerstag, 12. August 2021, zeigt das Online-Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI) den gleichen Wert  an. Die letzte RKI-Aktualisierung erfolgte um 3.14 Uhr. Derweil ist der Inzidenzwert im Jerichower Land von 5,6 auf 7,8 gestiegen.
Hoch oder herunter gerechnet auf 100.000 Einwohner bildet die Sieben-Tage-Inzidenz die Zahl der Neuerkrankungen innerhalb einer Woche ab. Das ermöglicht Vergleiche über Kreis- und Landesgrenzen hinweg. Hatten Anfang Juli 2021 noch acht von 14 Stadt- und Landkreisen einen Wert von Null gemeldet, lag bis Dienstag nur Anhalt-Bitterfeld noch bei 0,0. Der dortige Wert beläuft sich nun auf 1,3.

Landkreis Stendal mit höchster Inzidenz in Sachsen-Anhalt

Die höchste Inzidenz im Bundesland hat weiter der Landkreis Stendal. Dort gilt eine erweiterte Testpflicht, seit die in der Landesverordnung definierte Marke von 35 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten  wurde. Im westlich angrenzenden Altmarkkreis Salzwedel ist der Wert von 21,6 am Dienstag auf aktuell 16,8 gesunken - die zweithöchste Inzidenz im Bundesland.

Berlin

Nächstgelegene Hotspots mit Inzidenzen über 50 sind die Stadt Wolfsburg (58,7) sowie fünf Berliner Stadtbezirke. Der Bundesdurchschnitt beläuft sich am frühen Mittwoch auf 27,6.
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