Bei den Nachbarn westlich des Havellands ist die Sieben-Tage-Inzidenz binnen  24 Stunden gestiegen. Sie lag im Landkreis Stendal am Donnerstag bei 14,4. Am frühen Freitag, 20. August 2021, zeigt das Online-Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI) den Wert  20,7 an. Die letzte RKI-Aktualisierung erfolgte um 3.14 Uhr. Derweil ist der Wert im Jerichower Land gesunken. Die dortige Inzidenz lag am Donnerstag bei 7,8 und beläuft sich nun auf 6,7.

Stadt Halle (Saale) mit höchster Inzidenz in Sachsen-Anhalt

Hoch oder herunter gerechnet auf 100.000 Einwohner bildet die Sieben-Tage-Inzidenz die Zahl der Neuerkrankungen innerhalb einer Woche ab. Das ermöglicht Vergleiche über Kreis- und Landesgrenzen hinweg. Den niedrigsten Wert von 5,6 weisen die Landkreise Harz und Burgenlandkreis auf. Die höchste Inzidenz im Bundesland wurde mit 28,1 aus der Stadt Halle (Saale) gemeldet. Im Saalekreis liegt der Wert bei 14,1 - die zweithöchste Inzidenz in Sachsen-Anhalt.

Havelland in Brandenburg knapp über Bundesdurchschnitt

Nächstgelegene Hotspots mit Inzidenzen über 50 sind die niedersächsische Stadt Wolfsburg mit 61,1  sowie neun Berliner Stadtbezirke - darunter Spandau mit 88,7. Im Havelland mit der Kreisstadt Rathenow liegt der Wert bei 49,1. Der Bundesdurchschnitt stieg binnen eines Tages von 44,2 auf 48,8.
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