Der Bundesdurchschnitt bei der Sieben-Tage-Inzidenz beläuft sich auf 81,9 (am vorigen Freitag 83,8). Die Landkreise und kreisfreien Städte in Sachsen-Anhalt liegen weiter deutlich darunter. So zeigt es das Online-Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI). Mit aktuell 47,1 (am Freitag 42,6) weist der Landkreis Anhalt-Bitterfeld die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Bundesland auf.
Den niedrigsten Wert vermeldete der Landkreis Jerichower Land (10,1). Der dortige Wert belief sich am Freitag auf 13,4. Im gleichen Zeitraum sank der Inzidenzwert im Landkreis Salzwedel von 18,1 auf 16,9. Derweil ist die Inzidenz im havelländischen Nachbarlandkreis Stendal von 22,6 am vorigen Freitag auf aktuell 29,0 gestiegen. In Intensivbetten zu versorgende Covid-19-Patienten gibt es aber auch dort nicht.

Nur in Anhalt-Bitterfeld, Harz und Magdeburg sind Intensivbetten durch Covid-Patienten belegt

Die Stendaler Belegungsrate beläuft sich auf Null. Wie die Lage im benachbarten Landkreis Havelland ist, steht hier. Der Durchschnittswert für das Bundesland Sachsen-Anhalt liegt bei 0,7 Prozent. Nur in Magdeburg sowie in den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld und Harz sind Intensivbetten durch Covid-Patienten belegt. Zahlen liefert das Intensivbettenregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). Der bundesweit höchste Landeswert von 9,7 wird für Hamburg vermeldet.
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