Westlich des Havellands hat der Landkreis Stendal (Sachsen-Anhalt) auf die weiter steigenden Inzidenzwerte reagiert. Mit Wirkung zum 24. März 2021 wurde eine Rechtsverordnung zur Einschränkung der Kontakte erlassen.

Von 25 auf aktuell 161

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Stendal belief sich am 18. Februar 2021 noch auf rund 25, stieg binnen eines Monats auf mehr als 100 und lag am 22. März, Stand: 16.00 Uhr, bei 161. Weiter südlich, im Jerichower Land, liegt der Inzidenzwert schon seit 11. März über 100.

Kontaktbeschränkungen im Jerichower Land

Auch der Landkreis Jerichower Land ist zur Verhängung von Kontaktbeschränkungen verpflichtet, sobald eine dreitägige Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz von über 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern zu verzeichnen ist. So fordert es die Landesregierung von Sachsen-Anhalt. Am Nachmittag des 22. März belief sich der Inzidenzwert im Landkreis  Jerichower Land auf 154.

Befristete Maßnahme

Der Landkreis Stendal weist indessen darauf hin, dass die Kontaktbeschränkungen zunächst nur bis nach Ablauf des 28. März gelten. Mit Verlängerung der Maßnahme bzw. einer neuen Rechtsverordnung muss wohl in Anbetracht der Lage gerechnet werden.
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