Der Bundesdurchschnitt bei der Sieben-Tage-Inzidenz beläuft sich am Montag, 22. November 2021, auf 386,5. Weit höher liegt der Wert im Südwesten von Sachsen-Anhalt.
Aus dem Landkreis Mansfeld-Südharz wird eine Inzidenz von 1088,3 gemeldet. Das ist der höchste Wert in Sachsen-Anhalt. Ihm folgen der Landkreis Wittenberg mit 797,2 und der Landkreis Harz mit 672,1.

Kreis Börde meldet weiter niedrigsten Wert

Ferner liegen in Sachsen-Anhalt der Burgenlandkreis (630,7) und Altmarkkreis Salzwedel, (587,8), der Saalekreis (580,5), Salzlandkreis (550,0) sowie die Stadtkreise Dessau-Roßlau (497,8) und Magdeburg (395,7) über dem Bundesdurchschnitt. Die landesweit niedrigste Inzidenz von 225,1 zeigt das Online-Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI) für den Landkreis Börde an.

Zahlen bei den havelländischen Nachbarn

Im Jerichower Land beläuft sich die Inzidenz am Montag auf 323,2 und stieg damit weiter an. Im anderen havelländischen Nachbarlandkreis Stendal sank der Wert leicht auf 272,4. Indessen stieg der Wert im brandenburgischen Landkreis Havelland auf 457,8.

Mehr als 100 Covid-Patienten in der Intensivmedizin

In Sachsen-Anhalt werden laut DIVI-Intensivbettenregister am Montag, 22. November, 107 Corona-Patienten in Krankenhäusern behandelt, davon müssen 55 invasiv beatmet werden. Das Intensivbettenregister liefert mehrfach täglich aktualisierte Zahlen für Sachsen-Anhalt und die Stadt- und Landkreise. Im gesamten Bundesland sind momentan 14,9 Prozent der Intensivbetten durch Covid-19-Patienten belegt.
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