Bei den Nachbarn westlich des Havellands ist die Sieben-Tage-Inzidenz binnen 24 Stunden weiter gestiegen. Sie lag im Landkreis Stendal am Dienstag bei 5,4 und am Mittwoch bei 7,2. Am frühen Donnerstag, 5. August 2021, zeigt das Online-Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI) den Wert  11,7 an. Die letzte Aktualisierung erfolgte um 3.14 Uhr.
Dagegen ist die Inzidenz im Jerichower Land auf 0,0 gesunken. Sie lag am Mittwoch bei 1,1 und vor acht Wochen bei 6,7 Im Landkreis Stendal belief sich der Wert am Donnerstag, 10. Juni 2021, auf 7,2.

Zwei Landkreise bei Null

Hoch oder herunter gerechnet auf 100.000 Einwohner bildet die Sieben-Tage-Inzidenz die Zahl der Neuerkrankungen innerhalb einer Woche ab. Das ermöglicht Vergleiche über Kreis- und Landesgrenzen hinweg. Hatten Anfang Juli 2021 noch acht von 14 Stadt- und Landkreisen einen Wert von 0,0 gemeldet, liegen gegenwärtig mit dem Jerichower Land und Anhalt-Bitterfeld nur zwei Landkreise bei 0,0.

Altmarkkreis Salzwedel jetzt knapp unter 50

Alle anderen Land- und Stadtkreise in Sachsen-Anhalt liegen teils deutlich über Null. Die höchste Inzidenz im Bundesland hat der Altmarkkreis Salzwedel mit nunmehr 49,3. Am Mittwoch belief sich der dortige Wert auf 46,9 und am Dienstag auf 40,9. Der östlich angrenzende Landkreis Stendal hat nun den zweithöchsten Wert im Bundesland. Derweil gibt es in Niedersachsen mit dem Stadtkreis Salzgitter einen Hotspot mit einem Wert von über 50 (51,8).
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