Bei den Nachbarn westlich des Havellands ist die Sieben-Tage-Inzidenz erheblich gestiegen. Sie lag im Landkreis Stendal am Freitanoch bei 11,7. Am frühen Montag, 9. August 2021, zeigt das Online-Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI) den Wert  37,8 an. Die letzte RKI-Aktualisierung erfolgte um 3.14 Uhr. Derweil lag der Inzidenzwert im Jerichower Land am 6. August bei Null und beläuft sich aktuell auf 3,3.

Nur ein Landkreis bei Null

Hoch oder herunter gerechnet auf 100.000 Einwohner bildet die Sieben-Tage-Inzidenz die Zahl der Neuerkrankungen innerhalb einer Woche ab. Das ermöglicht Vergleiche über Kreis- und Landesgrenzen hinweg. Hatten Anfang Juli 2021 noch acht von 14 Stadt- und Landkreisen einen Wert von Null gemeldet, liegt gegenwärtig nur Anhalt-Bitterfeld bei 0,0.

Hotspots in Niedersachsen und Berlin

Alle anderen Land- und Stadtkreise in Sachsen-Anhalt liegen teils deutlich über Null. Die höchste Inzidenz im Bundesland hat nun der Landkreis Stendal. Im westlich angrenzenden Altmarkkreis Salzwedel ist der Wert von 46,9 am Freitag auf 21,6 am frühen Montag gesunken - die zweithöchste Inzidenz im Bundesland. Nächstgelegene Hotspots sind die Stadt Wolfsburg in Niedersachsen (50,7) und der Berliner Stadtbezirk Reinickendorf (51,2).
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