Bei den Nachbarn westlich des Havellands ist die Sieben-Tage-Inzidenz in den letzten Tagen gestiegen. Sie lag im Landkreis Stendal am Donnerstag bei 3,6. Am frühen Montag, 2. August 2021, zeigt das Online-Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI) den Wert 5,4 an. Im Jerichower Land hatte die Null vom 30. Juni bis 27. Juli  Bestand. Am vorigen Donnerstag lag die dortige Inzidenz bei 3,3. Am heutigen Montag beläuft sie sich auf den gleichen Wert.
Vor acht Wochen belief sich die Sieben-Tage-Inzidenz in Stendal auf 14,4 und im Jerichower Land auf 4,5.

Anhalt-Bitterfeld bei Null

Hoch oder herunter gerechnet auf 100.000 Einwohner bildet die Sieben-Tage-Inzidenz die Zahl der Neuerkrankungen innerhalb einer Woche ab. Das ermöglicht Vergleiche über Kreis- und Landesgrenzen hinweg. Hatten am 2. Juli 2021 noch acht Stadt- und Landkreise einen Wert von 0,0 gemeldet, liegt nur noch Anhalt-Bitterfeld bei Null.

Salzwedel über 40

Alle anderen Land- und Stadtkreise in Sachsen-Anhalt liegen teils deutlich über Null. Die höchste Inzidenz im Bundesland Sachsen-Anhalt hat der Altmarkkreis Salzwedel mit 40,9. Den zweithöchsten Wert von 11,4 weist der Saalekreis auf.
Derweil gibt es in Niedersachsen aktuell mit dem Landkreis Salzgitter einen Hotspot mit einem Wert deutlich über 50 (68,1). Die Stadt Wolfsburg (46,6) und der Landkreis Lüneburg (49,4) liegen gegenwärtig unter 50.
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