Bei den Nachbarn westlich des Havellands ist die Sieben-Tage-Inzidenz binnen 24 Stunden unverändert geblieben. Sie lag im Landkreis Stendal am Mittwoch bei 3,6. Am frühen Donnerstag, 29. Juli 2021, zeigt das Online-Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI) den gleichen Wert an. Im Jerichower Land hatte die Null vom 30. Juni bis 27. Juli  Bestand. Am Mittwoch lag die dortige Inzidenz bei 1,1. Am heutigen Donnerstag beläuft sie sich auf 3,3.
Die letzte RKI-Aktualisierung erfolgte um 3.21  Uhr. Vor acht Wochen belief sich die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Stendal auf 25,2 und im Jerichower Land auf 16,7.

Nur Anhalt-Bitterfeld bei Null

Hoch oder herunter gerechnet auf 100.000 Einwohner bildet die Sieben-Tage-Inzidenz die Zahl der Neuerkrankungen innerhalb einer Woche ab. Das ermöglicht Vergleiche über Kreisgrenzen hinweg. Hatten am 2. Juli 2021 noch acht Stadt- und Landkreise einen Wert von 0,0 gemeldet, liegt aktuell nur noch Anhalt-Bitterfeld bei Null.

Saalekreis jetzt bei 12,0

Alle anderen Land- und Stadtkreise in Sachsen-Anhalt liegen teils deutlich über Null. Die höchste Inzidenz im Bundesland Sachsen-Anhalt hat weiter der Saalekreis. Der dortige Wert ist binnen 24 Stunden gestiegen. Am Mittwoch belief sich dieser auf 11,4, aktuell liegt die Inzidenz bei 12,0.
Den zweithöchsten Wert von 9,4 weist der Landkreis Börde auf, wo sich der Wert am Mittwoch auf 7,0 belief. Derweil gibt es in Niedersachsen bereits zwei Hotspots, also Regionen mit Inzidenzen von mehr als 50. Das sind die Stadt Wolfsburg und der Landkreis Lüneburg.
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