Bei den Nachbarn westlich des Havellands hat sich die Sieben-Tage-Inzidenz binnen 24 Stunden verdoppelt. Sie lag im Landkreis Stendal am Dienstag bei 1,8. Am frühen Mittwoch, 28. Juli 2021, zeigt das Online-Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI) den Wert 3,6 an. Im Jerichower Land hatte die Null vom 30. Juni 2021 bis gestern Bestand. Am heutigen Mittwoch liegt die dortige Inzidenz bei 1,1.
Die letzte RKI-Aktualisierung erfolgte um 3.14  Uhr. Vor acht Wochen belief sich die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Stendal auf 25,2 und im Jerichower Land auf 22,3.

Nur noch ein Landkreis bei Null

Hoch oder herunter gerechnet auf 100.000 Einwohner bildet die Sieben-Tage-Inzidenz die Zahl der Neuerkrankungen innerhalb einer Woche ab. Das ermöglicht Vergleiche über Kreisgrenzen hinweg. Hatten am 2. Juli 2021 noch acht Stadt- und Landkreise einen Wert von 0,0 gemeldet, liegt aktuell nur noch Anhalt-Bitterfeld bei Null.

Saalekreis jetzt bei 11,4

Alle anderen Land- und Stadtkreise in Sachsen-Anhalt liegen teils deutlich über Null. Die höchste Inzidenz im Bundesland Sachsen-Anhalt hat weiter der Saalekreis. Der dortige Wert ist aber binnen 24 Stunden gesunken. Am Dienstag belief sich dieser auf 13,1, aktuell liegt die Inzidenz bei 11,4. Den zweithöchsten Wert von 7,0 weist der Landkreis Börde auf, wo sich der Wert am Dienstag auf 6,4 belief.
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