Bei den Nachbarn westlich des Havellands ist die Sieben-Tage-Inzidenz binnen 24 Stunden gesunken. Sie lag im Landkreis Stendal am Montag bei 37,8. Am frühen Dienstag, 10. August 2021, zeigt das Online-Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI) den Wert  36,0 an.
Die letzte RKI-Aktualisierung erfolgte um 3.14 Uhr. Derweil liegt der Inzidenzwert im Jerichower Land wie am Montag bei 3,3.

Anhalt-Bitterfeld bei Null

Hoch oder herunter gerechnet auf 100.000 Einwohner bildet die Sieben-Tage-Inzidenz die Zahl der Neuerkrankungen innerhalb einer Woche ab. Das ermöglicht Vergleiche über Kreis- und Landesgrenzen hinweg. Hatten Anfang Juli 2021 noch acht von 14 Stadt- und Landkreisen einen Wert von Null gemeldet, liegt gegenwärtig nur Anhalt-Bitterfeld bei 0,0.

Altmarkkreis Salzwedel bei 22,8

Alle anderen Land- und Stadtkreise in Sachsen-Anhalt liegen teils deutlich über Null. Etwa für die Landeshauptstadt Magdeburg wurde 8,0 vermeldet, zu Wochenbeginn belief sich der Wert auf 6,7. Die höchste Inzidenz im Bundesland hat der Landkreis Stendal. Im westlich angrenzenden Altmarkkreis Salzwedel ist der Wert von 21,6 am Montag auf aktuell 22,8 gestiegen - die zweithöchste Inzidenz im Bundesland.

Nächstgelegener Hotspot ist der Berliner Stadtbezirk Neukölln (56,4). Auch in Hamburg und Teilen von Schleswig-Holstein liegen die Werte über 50.
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