Bei den Nachbarn westlich des Havellands ist die Sieben-Tage-Inzidenz binnen 24 Stunden gesunken. Sie lag im Landkreis Stendal am Donnerstag bei 36,0. Am frühen Freitag, 13. August 2021, zeigt das Online-Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI) den Wert  29,7 an. Die letzte RKI-Aktualisierung erfolgte um 3.14 Uhr. Derweil ist der Inzidenzwert im Jerichower Land von 7,8 auf 8,9 gestiegen.

Landkreis Anhalt-Bitterfeld mit niedrigstem Wert in Sachsen-Anhalt

Hoch oder herunter gerechnet auf 100.000 Einwohner bildet die Sieben-Tage-Inzidenz die Zahl der Neuerkrankungen innerhalb einer Woche ab. Das ermöglicht Vergleiche über Kreis- und Landesgrenzen hinweg. Hatten Anfang Juli 2021 noch acht von 14 Stadt- und Landkreisen einen Wert von Null gemeldet, lag bis zum Dienstag nur Anhalt-Bitterfeld noch bei 0,0. Der dortige Wert belief sich am Donnerstag auf 1,3 und liegt aktuell bei 3,8. Das ist der niedrigste Wert in Sachsen-Anhalt.

Kreis Stendal mit höchster Inzidenz, Salzwedel knapp unter 20

Die höchste Inzidenz im Bundesland hat weiter der Landkreis Stendal. Im westlich angrenzenden Altmarkkreis Salzwedel ist der Wert von 16,8 am Donnerstag auf aktuell 19,2 gestiegen - die zweithöchste Inzidenz in Sachsen-Anhalt.
Nächstgelegene Hotspots mit Inzidenzen über 50 sind die Stadt Wolfsburg (66,7) sowie fünf Berliner Stadtbezirke. Der Bundesdurchschnitt beläuft sich am frühen Freitag auf 30,1.
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