Mit der aktuellen Dynamik des Corona-Infektionsgeschehens sind auch die beiden Standorte der Havelland-Kliniken-Unternehmensgruppe in Rathenow und Nauen konfrontiert.  Laut Auskunft von Unternehmenssprecherin Dr. Babette Dietrich würde die bisherige Strategie der Aufteilung zwischen den Standorten beibehalten werden.

20 Plätze für COVID-19-Patienten in Nauen

Demnach werden alle bestätigten Covid-19-Fälle werden in der Klinik Nauen versorgt. Am Freitag waren dies 14 Patienten. In Rathenow hätte es derweil einen Verdachtsfall gegeben. Insgesamt stehen in Nauen nun 20 Plätze zur Versorgung von Covid-19-Patienten zur Verfügung.
„Die Havelland-Kliniken stehen vor der Herausforderung, sowohl die Infektionsfälle zu behandeln als auch die reguläre stationäre medizinische Versorgung im Landkreis sicherzustellen. Daher sind gegebenenfalls Verlegungen von Patienten zwischen den Klinikstandorten Nauen und Rathenow erforderlich. Auch die stark eingeschränkten Besuchsregelungen müssen aufrechterhalten bleiben“, so Dietrich weiter.

Beteiligt am VCC-Klinikennetzwerk Westbrandenburg

Derweil ist das Unternehmen am Klinikennetzwerk „Versorgungscluster Corona“ (VCC) Westbrandenburg beteiligt, welches die Verteilung von Covid-19-Patienten unter den Häusern koordiniert, sofern die Kapazitäten einzelner Standorte ausgelastet sind. VCC wurde Anfang April begründet.  Weitere Beteiligte sind etwa Kliniken in Brandenburg an der Havel, Potsdam, Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming. Das Versorgungsgebiet umfasst mehr als 800.000 Einwohner des Landes Brandenburg. Die zentrale Koordinierungsstelle befindet sich im Städtischen Klinikum Brandenburg.
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