Aktuell sind fast 17.000 Stiefmütterchen in der Erde des Optikparks. Die seien frostresistent, so Geschäftsführerin Kathrin Fredrich. Zudem wurden längst tausende Tulpen, Hornveilchen, Narzissen und Hyazinthen geflanzt. Auf diese Blumen folgt der Sommerflor, für den es freilich heißt, besser die „Eisheiligen“ vom 11. bis 15. Mai abzuwarten.

Eingeschränkter Veranstaltungsbetrieb wegen Corona

Größere Frostschäden musste der Optikpark nie beklagen. Schlimmer ist das Coronavirus, wegen dem der Veranstaltungsbetrieb 2020 nur eingeschränkt möglich war. Zum herausragenden Ereignis wurde die zweitägige Premiere von „Mit DisTanz um den Karpfenteich“. Beim sommerlichen Freiluft-Event gab es viel Musik und gute Getränke. 2021 ist eine Neuauflage am Wochenende 25./26. Juni geplant.

Wasserverbrauch erheblich gestiegen

Wer beim „DisTanz“ oder bei anderen Gelegenheiten über das insgesamt rund 85.000 Quadratmeter große Gelände schlendert, könnte eines der elementaren Probleme dieser Tage erkennen. Auch  der Optikpark wird zunehmend zum Dürreopfer. Bereits 2019 verbrauchte die Betreiberfirma etwa doppelt soviel Wasser wie noch zu Zeiten der Bundesgartenschau 2015. Inzwischen wird allmählich an den Bäumen der Regenmangel sichtbar, so Geschäftsführerin Fredrich.
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